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Spatenstich für die lang ersehnte Katzenquarantäne !!!!

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Nach Jahren des Sparens und der Planung hat der Tierschutzverein Nördlingen u.Umg. e.V. im Tierheim an der Schwallmühlstraße die größte Baumaßnahme in der Vereinsgeschichte begonnen. Zahlreiche Tierheime wurden besichtigt, Seminare besucht und Literatur gewälzt, bis die Planungen standen. Derzeit entsteht zwischen der Lagerhalle und dem bisherigen Katzenhaus ein Bau, in dem modernste Hygiene- und Quarantänemaßnahmen verwirklicht werden sollen.

 

Bislang mussten kranke Katzen aus Platzgründen immer wieder mit gesunden Tieren im gleichen Katzenschutzraum gehalten werden. Jetzt sollen im Tierheim abgegebene Tiere von Anfang an in mehrere Gruppen aufgeteilt werden. Durchfallkranke Katzen, Katzen mit Atmungskrankheiten, Parasiten- oder Pilzbefall sollen von Anfang an voneinander getrennt werden, um gegenseitige Ansteckungen zu vermeiden. Besonders sensibel ist eine „Babystation", wo kleine mutterlose Kätzchen mit dem Fläschchen aufgezogen werden oder die Mutterkatzen mit ihrem Nachwuchs die benötigte Ruhe erhalten.

Erst wenn die Schmusetiger gesund und (dem Alter entsprechend) kastriert sind, können sie zur Vermittlung freigegeben werden.

Auch durch die Nutzung der sozialen Medien ist es der Tierheimleitung Manu Kaußen gelungen, Kätzchen in kurzer Zeit zu vermitteln. Dabei kommt es durchaus vor, dass Katzenliebhaber aus ganz Deutschland nach Nördlingen kommen, um ihren Schmusetiger abzuholen. Von anderen Tierschutzvereinen wird dann eine Vorkontrolle durchgeführt. Trotzdem ist unsere Katzenstation fast immer überfüllt !

Gerade jetzt kommt es immer wieder vor, dass ein Karton mit kleinen Kätzchen morgens vor dem Tierheim steht. Fundkätzchen werden fast täglich im Tierheim abgegeben.Viele davon mit extremen Katzenschnupfen oder sonstigen Krankheiten.Das Aufziehen und Gesundpflegen dieser Kätzchen ist sehr Zeit- und Kostenintensiv! In diesem Zusammenhang appelliert der Tierschutzverein an alle Katzenbesitzer eine zügellose Vermehrung durch die Kastration zu beenden. In vielen Gemeinden im Einzugsgebiet des Tierschutzvereins gibt es große Populationen an wild lebenden Katzen, die von Tierfreunden gefüttert werden. Hier muss durch Kastrationsmaßnahmen Einhalt geboten werden, soll das Katzenelend nicht überhand nehmen. Schließlich muss man sich vor Augen halten, dass ein Katzenpaar bereits nach drei Jahren theoretisch schon 500 Nachkommen haben kann.

Der Bau unserer Quarantänestation für die Katzen ist mit sehr hohen Kosten verbunden. Wir sind deshalb für jede finanzielle Unterstützung sehr dankbar !

Spendenkonto:

Tierschutzverein Nördlingen und Umgebung e.V.

Raiffeisen Volksbank Ries

IBAN: DE 72720693290000070076

BIC: GENODEF1NOE